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Wednesday, August 10, 2022

G7 kündigt härtere Sanktionen gegen Russland an

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Die G7 haben der Ukraine für einen unbegrenzten Zeitraum finanzielle, humanitäre, militärische und diplomatische Hilfe im Krieg gegen Russland zugesagt. „Wir werden die Ukraine unterstützen, solange es nötig ist“, betonen die Staats- und Regierungschefs in einer gemeinsamen Erklärung.

Zusätzlich zu den bereits zugesagten 2,6 Milliarden Euro an humanitärer Hilfe sollen für das laufende Jahr bis zu 28 Milliarden Euro in den ukrainischen Staatshaushalt fließen. Damit sollen Finanzierungslücken geschlossen und die Grundbedürfnisse der ukrainischen Bevölkerung bedient werden.

Härtere Sanktionen
Auch die Gruppe der Sieben (G7) kündigte in einer gemeinsamen Erklärung eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland an. Der Fokus werde dabei auf der Verteidigungsindustrie und dem Technologiesektor liegen: „Wir sind entschlossen, Russlands Einnahmen zu reduzieren, auch aus Gold.“

Weitere gezielte Sanktionen sollen sich gegen Kriegsverbrecher und diejenigen richten, die vom ukrainischen Getreide profitieren oder auf andere Weise finanziell vom Krieg profitieren. Damit sollte sichergestellt werden, „dass Russland den Preis seines Krieges zahlt“.

Die Ukraine ist sich der angebotenen Hilfe „tief bewusst“.
Die G7 forderten Russland erneut auf, den Krieg zu beenden, und warnten vor dem Einsatz chemischer, biologischer oder nuklearer Waffen. Es forderte das Land außerdem auf, Angriffe auf die landwirtschaftliche Infrastruktur unverzüglich einzustellen und die Häfen für den Export von Getreide zu öffnen.

Bundespräsident Wolodymyr Selenskyj war per Videoschalte an der Arbeitssitzung der G7-Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel in Schloss Elmau beteiligt. In einer Erklärung seines Büros bedankte sich der Präsident für die finanzielle und militärische Hilfe: Die Ukraine sei sich der Hilfe der „Big Seven“ zutiefst bewusst.

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